Jimmy Ausbildung Jetzt starten
Ich bin …
Für Schüler Für Eltern Für Schulen Für Unternehmen
Entdecken
Freie Stellen Berufe von A bis Z
Wissen
Alle Ratgeber Welche Ausbildung passt zu mir? Bewerbungsfristen 2027 Checkliste Bewerbung Gehaltsvergleich Azubis finden nach Branche Was kostet ein Azubi? Checkliste erster Azubi Ausbildungsbetrieb werden Jetzt starten

Startseite› Ratgeber› Checkliste Bewerbung Ausbildung: Schritt für Schritt

Für Schüler · Ratgeber

Checkliste für deine Ausbildung: von der Berufswahl bis zum ersten Tag

Aktualisiert am 05.10.2026 · 6 Minuten Lesezeit

Bis zum ersten Ausbildungstag ist einiges zu erledigen, aber nicht alles auf einmal. Diese Checkliste teilt den Weg in sieben Etappen. Hak ab, was du schon hast, und kümmere dich dann um den nächsten offenen Punkt.

Dein Weg in sieben Etappen

Die Etappen bauen aufeinander auf, du musst sie aber nicht streng nacheinander abarbeiten. Ein Praktikum kann dir zum Beispiel erst zeigen, welcher Beruf zu dir passt. Wichtig ist, dass du an jedem Punkt weißt, was als Nächstes kommt.

  1. Berufe finden Herausfinden, was zu dir passt, und zwei oder drei Berufe auswählen.
  2. Ausprobieren Mit Praktikum oder Probetag prüfen, ob der Beruf im Alltag hält, was er verspricht.
  3. Unterlagen vorbereiten Lebenslauf, Zeugnis und, wenn nötig, ein Anschreiben bereitlegen.
  4. Bewerben Betriebe und Fristen sammeln und dich rechtzeitig melden.
  5. Gespräch und Probetag Dich vorbereiten, damit du beim Kennenlernen entspannt bist.
  6. Zusage und Vertrag Vertrag prüfen, unterschreiben und alles Nötige für den Start besorgen.
  7. Erster Tag Gut ankommen und die ersten Wochen nutzen.

Unten findest du zu jeder Etappe eine Liste zum Abhaken. Speichere dir die Seite oder druck sie aus, dann hast du sie immer zur Hand.

1. Berufe finden

Am Anfang steht die Frage, was dich interessiert und was du gut kannst. Lass dich dabei nicht nur von Noten leiten. Viele merken erst im Gespräch oder beim Ausprobieren, was ihnen liegt.

Ein guter Start ist der Schnell-Check. In wenigen Minuten bekommst du erste Vorschläge, die du dann auf den Berufsseiten genauer ansehen kannst: Dauer, Vergütung und welchen Schulabschluss andere Azubis mitbringen.

2. Ausprobieren

Kein Text ersetzt einen Tag im echten Betrieb. Im Praktikum siehst du, wie sich der Beruf anfühlt, und der Betrieb lernt dich kennen. Nicht selten wird aus einem Praktikum später der Ausbildungsplatz.

Wie du an einen Platz kommst und wie du am besten fragst, steht im Ratgeber Praktikum finden.

3. Unterlagen vorbereiten

Viele Betriebe wollen heute kein dickes Paket mehr. Trotzdem solltest du die wichtigsten Unterlagen fertig haben, damit du schnell reagieren kannst, wenn ein Betrieb danach fragt.

Ein Anschreiben brauchst du längst nicht überall. Wie es aufgebaut ist und wann du es weglassen kannst, liest du im Ratgeber Anschreiben für die Ausbildung. Wie du ganz ohne bewirbst, steht unter Bewerbung ohne Anschreiben.

4. Bewerben

Jetzt geht es darum, die richtigen Betriebe zur richtigen Zeit zu erreichen. Große Unternehmen und Behörden haben oft frühe Bewerbungsschlüsse, kleinere Betriebe entscheiden häufig später.

Wann welche Betriebe suchen, zeigt der Zeitplan in Bewerbungsfristen für die Ausbildung 2027.

5. Gespräch und Probetag

Eine Einladung heißt: Der Betrieb will dich kennenlernen. Mit etwas Vorbereitung gehst du deutlich ruhiger hinein.

Welche Fragen oft kommen und wie du antworten kannst, steht im Ratgeber Vorstellungsgespräch für die Ausbildung.

6. Zusage und Vertrag

Geschafft, die Zusage ist da. Bevor du unterschreibst, lies den Ausbildungsvertrag in Ruhe durch. Darin stehen unter anderem Beginn und Dauer der Ausbildung, die Probezeit, deine Vergütung und dein Urlaub. Bist du noch nicht 18, unterschreiben deine Eltern mit.

Ziehst du für die Ausbildung von zu Hause aus, prüf früh, ob dir Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) von der Agentur für Arbeit zusteht. Rückwirkend gibt es sie höchstens ab dem Monat, in dem du sie beantragst. Mehr dazu im Ratgeber Was verdient man in der Ausbildung?

7. Der erste Tag und die ersten Wochen

Am ersten Tag erwartet niemand, dass du schon alles kannst. Du lernst das Team kennen, bekommst eine Einführung und vielleicht schon erste kleine Aufgaben. Sei pünktlich, frag nach und schreib dir Namen und Abläufe auf.

Die Probezeit dauert mindestens einen und höchstens vier Monate. Wenn dich etwas belastet, sprich es früh an, bei deiner Ansprechperson im Betrieb oder bei der Ausbildungsberatung deiner Kammer. Die meisten Probleme lassen sich lösen, wenn sie nicht erst groß werden.

Häufige Fragen

Wann sollte ich mit der Checkliste anfangen?

Am besten etwa ein Jahr vor dem Ausbildungsstart, bei einem Start im Sommer 2027 also im Herbst 2026. Große Unternehmen und Behörden wählen oft so früh aus. Bist du später dran, fang trotzdem an: Viele Betriebe suchen bis in den Sommer.

Wie viele Bewerbungen sollte ich schreiben?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Wichtiger als die Menge ist, dass jede Bewerbung zum Betrieb passt. Führ eine Liste, damit du siehst, wo du dich gemeldet hast und wo noch eine Antwort fehlt.

Was brauche ich vor dem ersten Arbeitstag?

Den unterschriebenen Ausbildungsvertrag, ein eigenes Konto, eine Krankenkasse und deine Steuer-Identifikationsnummer. Bist du unter 18, brauchst du außerdem die Bescheinigung über die ärztliche Erstuntersuchung. Frag deinen Betrieb, welche Angaben er genau braucht.

Muss ich mich bei der Berufsschule selbst anmelden?

Meistens erledigt das dein Ausbildungsbetrieb. Frag trotzdem nach, damit du weißt, an welche Berufsschule du kommst und wann der Unterricht beginnt.

Finde heraus, welcher Beruf zu dir passt

Jimmy stellt dir im Chat ein paar Fragen, mit der Talentanalyse findet Jimmy Berufe, die zu deinen Stärken passen. Danach siehst du freie Stellen dazu. Kostenlos, ohne Anschreiben.

Talentanalyse kostenlos starten

Erst mal schnell testen? Zum Schnell-Check in zwei Minuten

Weiterlesen